Veranstaltung am 5. Juni 2018: Knasterfahrung und Gefängniskritik

„Warum wir Knäste abschaffen sollten.“
Vortrag und Lesung mit der knasterfahrenen Tortenwerferin Julia Pie

Dienstag, 5. Juni 2018, um 20 Uhr
Klapperfeld (Klapperfeldstraße 5, Frankfurt am Main)
Der Eintritt ist natürlich frei

Eine Veranstaltung des Arbeitskreises knastkritiK aus Frankfurt.

 

Hier der Ankündigungstext:
„Es ist leicht sich eine Welt ohne Atomtransporte und Nazis vor zu
stellen, aber ohne Knäste und Strafe – so glauben viele – brechen Chaos
und Lynchjustiz aus. Denn Knäste beschützen uns vor den schweren
Gewaltverbrecher*innen. Dafür, dass das nicht so ganz stimmen kann, ist
Julia Pie ein gutes Beispiel. Die Aktivistin saß im Februar 2018 im
Knast, weil sie sich weigerte für den Tortenwurf auf Beatrix von Storch
im November 2016 eine Geldstrafe zu zahlen. In ihrem Vortrag möchte sie
mit solchen und anderen Knast-Mythen aufräumen.
Wie sieht der Alltag hinter Gittern aus? Wozu dienen Knäste und Strafe
wirklich? Warum gehören auch Nazis und MörderInnen nicht hinter Gitter?
Welche Widerstandsmöglichkeiten gibt es innerhalb und außerhalb der
Mauern? Und wie könnte eine Gesellschaft ohne Knäste aussehen?“

Aktuelle Infos zur Veranstaltung auch auf facebok.
Weitere Informationen zu Julia Pie unter den folgenden Links:

https://www.jetzt.de/politik/protest-gegen-afd-julia-ging-nach-tortenwurf-auf-beatrix-von-storch-freiwillig-in-den-knast

Julias Knast-Tagebuch:
http://subtilus.blogsport.de/anarchist-black-cross/tortenwerferin-im-knast/

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